Robert Falcon Scott (1868-1912) war ein britischer Marineoffizier und Polarforscher, der den Südpol am 17. Januar 1912 erreichte — 35 Tage nach Amundsen. Er und seine vier Begleiter starben auf dem Rückweg.
Was passierte auf dem Rückweg?
Das Wetter verschlechterte sich dramatisch, die Männer waren erschöpft, erfroren und verhungerten. Edgar Evans starb als Erster an einer Kopfverletzung. Lawrence Oates, schwer erfroren, verließ das Zelt mit den Worten „I am just going outside and may be some time.“ Scott und die Letzten starben in ihrem Zelt am 29. März 1912 — nur 18 km vom rettenden Vorratsdepot entfernt. Scotts Tagebuch, das bei ihm gefunden wurde, endet mit den Worten: „For Gods sake look after our people.“
Häufig gestellte Fragen
War Scott ein schlechter Anführer?
Historiker sind geteilter Meinung. Seine Planung war weniger effizient als Amundsens, aber ungewöhnlich schlechtes Wetter spielte ebenfalls eine Rolle.
