Das Heroische Zeitalter der Antarktisforschung (1897-1922) umfasst 17 Expeditionen aus acht Nationen — eine Ära voller Entdeckungen, Heldentum und Tragödien.
Was machte diese Ära „heroisch“?
Die Forscher kämpften mit primitivster Ausrüstung gegen die extremsten Bedingungen der Erde. Ohne GPS, Satellitentelefon oder moderne Kleidung trotzten sie Temperaturen von -50 °C, monatelanger Dunkelheit und der totalen Isolation. Die wichtigsten Protagonisten waren Amundsen, Scott, Shackleton, Mawson und de Gerlache.
Welche Expeditionen waren die wichtigsten?
Neben dem Wettlauf zum Südpol und der Endurance-Expedition gab es weitere bedeutende Unternehmungen:
- Belgica-Expedition (1897-99) — Erste Überwinterung südlich des Polarkreises
- Southern Cross (1898-1900) — Erste Überwinterung auf dem Kontinent (Kap Adare)
- Scotts Discovery-Expedition (1901-04) — Erste systematische Erforschung
- Nimrod-Expedition (1907-09) — Shackleton kommt bis 180 km an den Südpol heran
- Mawsons Australasian Antarctic Expedition (1911-14) — Erforschung der Ostantarktis
Häufig gestellte Fragen
Warum endete das Heroische Zeitalter?
Die letzte Expedition der Ära war Shackletons Quest-Expedition 1921-22, bei der er auf Südgeorgien an einem Herzinfarkt starb.
